CAPE 10-Grundsteinlegung

STRABAG


Mit der offiziellen Grundsteinlegung startete kürzlich symbolisch der Bau des modernen Sozial- und Gesundheitszentrums "CAPE 10 – Haus der Zukunft und sozialen Innovation“ am Wiener Hauptbahnhof. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2020 terminisiert, der Bezug des Gebäudes soll ab Jänner 2021 erfolgen. STRABAG ist als Unterstützerin maßgeblich an der Realisierung beteiligt.

"CAPE 10 ist ein innovatives Sozialprojekt, das sicherlich beispielgebend für andere Initiativen sein wird.", betont Dr. Hans-Peter Haselsteiner. STRABAG stellt in Zusammenarbeit mit der IC Development einen der zentralen Player bei der Realisierung des Projekts dar.

"Unsere Konzernwerte wie Partnerschaftlichkeit und Respekt – auf denen auch CAPE 10 gründet – stehen im Mittelpunkt unseres Partnering-Modells teamconcept. Damit realisieren wir seit mehr als 20 Jahren gemeinsam mit unserer Auftraggeberseite Bauprojekte", meint Haselsteiner. "teamconcept bedeutet, dass wir die Projektziele zusammen mit der Bauherrin definieren und die Leistungen sowohl in der Projektvorbereitung als auch der Bauausführung transparent umgesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Potenziale frühzeitig erkennen und mögliche Risiken für die Kundin minimieren. Diese Partnerschaft, gegründet auf Vertrauen und Handeln auf Augenhöhe, hat sich in vielen Projekten in Österreich und europaweit bewährt. Wir sind sehr stolz, dazu beizutragen, dass CAPE 10 keine Vision bleibt, sondern Wirklichkeit wird."

CAPE 10 – Haus der Zukunft und sozialen Innovation
Das Gebäude nahe dem Wiener Hauptbahnhof hat eine Nutzfläche von ca. 5.000 m2 und wurde nach einem Entwurf von Wolf Prix und seinem Team von Coop Himmelb(l)au geplant.
In dem mehrgeschossigen Gebäude sind Sozial- und Gesundheitsinstitutionen untergebracht. Neben einem kinderfachärztlichen Angebot wird sowohl eine allgemeinmedizinische als auch eine psychologische Versorgung vor Ort entstehen. In Kooperation mit der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH ist unter anderem ein Beratungszentrum insbesondere für vulnerable Menschen und ein ehrenamtliches Facharztzentrum vorgesehen. Ebenfalls im Haus untergebracht sind das Max & Lara Kompetenzzentrum für Jugendliche und Familien und ein Tageszentrum für wohnungslose Frauen von Obdach Wien. Als „Meeting Points“ fungieren ein Gastronomiebetrieb, allgemeine Aufenthaltsflächen und der Veranstaltungsraum im Untergeschoß, der Platz für 300 Personen bietet.

Breite Unterstützung
Das Projekt kann auch auf breite Unterstützung seitens der Politik setzen. Bürgermeister Michael Ludwig: „Der Einsatz und das Engagement für jene Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, sind ein wesentliches Fundament einer solidarischen und menschlichen Gesellschaft. Als Wiener Bürgermeister bin ich sehr stolz darauf, dass mit CAPE 10 eine soziale Innovation und ein beispielgebendes Sozialprojekt in einem der größten Stadtentwicklungsgebiete unserer Stadt realisiert wird. Ein einmaliges Projekt, das einen weiteren wichtigen Beitrag in der vielfältigen Palette an Angeboten und Initiativen in unserer Stadt darstellt.“


Bezirksvorsteher Marcus Franz, Bürgermeister Michael Ludwig, Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal, Initiator Siegfried Meryn und Stiftungsvorstand Hans Schmid bei der Grundsteinlegung.

Marcus Franz, Bezirksvorsteher von Favoriten, stellt sich ebenfalls hinter CAPE 10: „In Österreich wird die Kluft zwischen arm und reich immer größer. Auf Stadt- und Bezirksebene gibt es viele Projekte, die Menschen in Not helfen. Dass sich CAPE 10 mit in diese Tradition stellt, ist lobenswert.“

Zahlreiche Ehrengäste befüllen Zeitkapsel zur Feier der Grundsteinlegung
Initiator Prof. Dr. Siegfried Meryn befüllte, gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál, Bezirksvorsteher Marcus Franz und anderen Projektbeteiligten im Zuge dieses Festaktes eine Zeitkapsel. Als charakteristisches Zeitzeugnis und als Dokumentation für nachfolgende Generationen wurde diese mit für CAPE 10 relevanten Objekten wie Wiener Wasser, Grundstückserde, der Wiener Zeitung, einem Glücksbringer, Euromünzen, einem Bild vom Haus, der Zeichnung „heben und schweben“ von Erwin Wurm und einem USB Datenstick - bespielt mit allen CAPE 10 Informationen - ausgestattet. Im Zuge der Bauarbeiten wird die versiegelte Kapsel in das Gebäude einbetoniert werden.

CAPE Stiftung als Träger
Träger von CAPE 10 ist die gemeinnützige CAPE Stiftung, die das Wohl von in Not geratenen und hilfsbedürftigen Menschen fördert, insbesondere von solchen, die krankheitsbedingt in Not gerieten. So kann eine Gemeinnützigkeit des Projekts für unbefristete Zeit sichergestellt werden. Neben dem Initiator Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn agieren als Stiftungsvorstände Dkfm. Hans Schmid und Dr. Martin Kehrer.
„CAPE 10 ist als ein sozialer Leuchtturm einzigartig in Europa. Hier wird Gesellschaft als gleichberechtigt gelebt – einem achtsamen Miteinander verpflichtet“, erklärt CAPE 10 Initiator Siegfried Meryn.

Finanzierung des Projekts
CAPE 10 - Haus der Zukunft und sozialen Innovation stellt ein Paradebeispiel für „social entrepreneurship“ dar. Das Projekt wird über einen Immobilienkredit, durch private Investoren, Wirtschaftsunternehmen, Spenden und eine neue und spezielle Anleiheform, einem sog. Social Impact Hybrid Bond finanziert. Partner der ersten Stunde sind neben STRABAG und zahlreichen Förderern aus dem Kunst- und Kulturbereich unter anderem die OMV, Plasser & Theurer, SIGNA, Steffl The department store, Synthos, Wien Energie, Wiener Städtische Versicherung, Familie Wolf, Vienna-Gruppe und value one.

Weitere Informationen über das Projekt in der Alfred Adler Straße 1, 1100 Wien findet man online unter www.cape10.at.

Fotos: Coop Himmelb(l)au, fotografiefetz



Auf der Website veröffentlicht am 01.10.2019 – Zuletzt publiziert am 02.10.2019 9:20:08