Foto von Rote Emma
Foto von Rote Emma © Marko Kovič

Auftraggeber: 
MIGRA, BWSG

Bauzeit
März 2024 - März 2026

Ort:
Wien, Österreich

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Die Rote Emma - Leistbares Wohnen im Holzhybrid-Haus

Im 22. Wiener Gemeindebezirk ist mit der „Roten Emma“ ein zukunftsweisendes Wohnquartier mit 360 geförderten Mietwohnungen entstanden.  

Das Projekt trägt den Namen „Rote Emma“ – eine Anspielung auf die rotschalige Erdäpfelsorte, die früher genau an diesem Standort angebaut wurde. Der Name knüpft bewusst an die landwirtschaftliche Vergangenheit des Grundstücks an und spiegelt die Grundidee eines naturverbundenen, umweltsensiblen Wohnens wider. 

Holz-Hybrid-Bauweise

Die Rote Emma setzt auf eine Holz-Hybrid-Bauweise und auf reduzierte Gebäudetiefen, die breite Fassaden ermöglichen. Dadurch sind die Wohnungen besonders gut belichtet und bieten flexible, wirtschaftliche Grundrisse, inklusive eines variabel nutzbaren Zusatzraums. Ein zentrales Element sind die geschützten, begrünbaren Balkone, die als vollwertige Außenräume das naturnahe Wohnen unterstützen.

  • Industrielle Vorfertigung von Stahlbeton- und Holzelementen für effizientere Bauprozesse
  • Deutliche Reduktion von CO₂‑Emissionen durch optimierte Abläufe
  • Urban-Gardening-Flächen als Bestandteil des nachhaltigen Energiekonzepts
  • Photovoltaik und thermisch aktivierte Bauteile für energieeffizienten Betrieb
  • An Stelle von herkömmlichen Blechcontainern: nachhaltige STRABAG Büro-/Besprechungscontainer in Holzbauweise als ressourcenschonende & zukunftsweisende Lösung,
    nähere Infos unter https://www.strabag.at/leistungen/hochbau/holzbau/holzcontainer

Architektur für mehr Lebensraum

  • Reduzierte Trakttiefe
    Alle Baukörper wurden so gestaltet, dass die Wohneinheiten breitere Fassaden erhalten. Dadurch entsteht Raum für ein flexibel nutzbares Bonuszimmer in jeder Wohnung.
  • Grüne Außenräume
    Die Balkone fungieren als echte Freiluftwohnzimmer: Sie sind windgeschützt, mit Pflanztrögen ausgestattet und erweitern die Wohnungen harmonisch nach außen.
  • Belebtes Erdgeschoß
    Die barrierefreie Sockelzone wird durch kulturelle, soziale und kommerzielle Angebote zum lebendigen Treffpunkt und fördert ein starkes Miteinander im Quartier.